
In dem Post erkläre ich, warum ich mich nach 15 Jahren von Canon abwende und mit der Canon EOS R5 Mark II einfach nicht zurecht gekommen bin.
Es ist keine Geheimnis, dass ich neben Leica auch seit vielen Jahren mit Kameras der Marke Canon gearbeitet habe. Mein Arbeitstier für die letzten 5 Jahre zum Filmen und Fotografieren war eine Canon EOS R 5. Ich konnte wirklich viele tolle Fotos und viele tolle Filme mit der Kamera aufnehmen. Doch an der ein oder anderen Stelle war ich gerade im Bereich des Filmemachens nicht ganz so happy und habe natürlich schon länger auf einen Nachfolger gehofft. Im September 2024 war es nun so weit, Canon hat die Canon EOS R5 Mark II released und ich durfte einer der ersten sein, der diese Kamera in Deutschland zu fassen bekommen hat. In dem Blogbeitrag schildere ich euch meine Erfahrungen mit der neuen Flagship Canon und erkläre euch, warum ich sie wieder verkauft habe.
Disclaimer: Ich möchte mit meinen Beiträgen so viel Impact wie möglich für euch bieten. Daher ist es mir ein großes Anliegen, dass ich unabhängig und authentisch arbeiten kann, wie bei meinen Filmen und Fotos generell. Alles, was ich teste, kaufe ich mir selber, sofern ich mal was geliehen bekomme, kennzeichne ich das explizit, auch Affiliate Links oder Werbung, worauf ich so gut wie möglich verzichten möchte. Deshalb würde ich mich umso mehr freuen, wenn ihr meine Arbeit ein wenig unterstützt. Werdet Supporter auf Patreon (hier), gebt mir einen Kaffee auf Paypal aus (hier) oder schaut mal auf meinem Amazon Wunschzettel vorbei (hier) ;)
Mehr zu meiner neuen Arbeitsweise findet ihr hier.
Es gab ein paar Dinge an der Canon EOS R5 Mark I, die mir nicht so gefallen haben und bei denen ich mir erhofft hatte, dass die Canon EOS R5 Mark II besser darin ist. Fotografisch hatte ich offen gesagt keine wirklichen Verbesserungswünsche. Mir ging es hauptsächlich um den Bereich des Filmemachens. Konkret fand ich folgende neuen Funktionen spannend:
Die R5 Mark II ist eine zuverlässige Kamera und gerade bei Shootings hat sie abgeliefert. Auf die R5 Mark II war immer Verlass, der AF noch besser als beim Vorgänger und auch das Geräusch des Verschlusses fand ich richtig angenehm (bei mir immer auch wichtig). Hier ein paar Beispiele aus einem meiner Lieblingsshootings.



Obwohl die R5 Mark II auf dem Papier alles richtig gut kann und kaum Wünsche offen lässt, haben mir einfach die Vibes mit der Kamera gefehlt und ich war nicht zufrieden.
Meine Hauptprobleme mit der Kamera waren:
Ganz klar: Die Canon EOS R5 Mark II ist eine sinnvolle Weiterentwicklung der EOS R5 Mark I. Mit der R5 Mark II kann man sowohl fotografisch, als auch filmerisch tolle Ergebnisse erzielen. Die Kamera ist aktuell auch ziemlich gleichauf mit anderen Modellen am Markt, wie der Sony Alpha 7R V. Allerdings werden von Sony dieses und nächstes Jahr auch neue Kameras kommen, die mit Sicherheit technisch neue Standards setzen und die Canon in den Schatten stellen.
Hinzu kommt: Gerade im Bereich des Fotografierens sind wir inzwischen an einem Peak angekommen. Schon die R5 Mark I konnte im Prinzip alles, was man ja brauchen könnte, es sei denn man hat Sonderanforderungen, wie Sport und dementsprechend sehr hohe Serienbildraten zum Beispiel.
Aber und jetzt kommt mein Hauptgrund, warum ich die R5 Mark II verkauft habe: Mir haben einfach die Vibes gefehlt, ich fand die Kamera nicht sexy und habe sie nicht gerne in die Hand die genommen. Für mich war das wirklich sehr lehrhaft und hat mir gezeigt, technische Daten sind bis zu einem gewissen Grad egal. Es geht darum, dass man eine Kamera auch von der Optik, Haptik gut finden und gerne in die Hand nehmen muss. Auf mich wirkt die Canon wirklich nicht modern vom Design und schon fast langweilig, sie kann zwar alles, aber nichts so wirklich super gut (z.B. 60fps in RAW). Natürlich ist mein Blick beeinflusst von den knackigen Designs von Leica Kameras und deren toller Haptik. Ich bin einfach der Meinung, eine Kamera sollte Charakter haben und in mindestens einer Disziplin herausstechen.
In dem Beitrag schildere ich meine Erfahrungen mit der Canon EOS R5 Mark II und dem Canon RF 35mm 1.4 VCM Objektiv. Ich stelle positive und negative Seiten gegenüber und erkläre, warum ich mich von Canon abgewandt habe.











