
Ein Streetwalk durch Nürnberg mit @a_leica_dude – zwischen Zukunftsmuseum und Altstadt, mit Fokus auf 50mm und neuen Perspektiven. Zwischen Leica, Sigma und Voigtländer, Filtern von Tiffen und einem Perspektivwechsel vor und hinter der Kamera geht es um mehr als nur Bilder: um den eigenen Blick und die Frage, wie gut 50mm wirklich zum eigenen Stil passt.
Gemeinsam mit Tobi – besser bekannt als A Leica Dude auf Instagram – habe ich mich mal wieder in Nürnberg zum Fotografieren getroffen.
Ohne festen Plan, einfach rausgehen, Licht suchen und schauen, was sich ergibt.
Unsere Route führte uns rund um das Zukunftsmuseum und das Hotel Karl August – eine Kombination aus moderner Architektur und klassischen Gassen, die für Street Photography in Nürnberg immer funktioniert.
Dieses Mal hatte ich vor allem ein Thema im Kopf:
50mm – und die Frage, ob diese Brennweite wirklich zu meinem fotografischen Blick passt.


50mm war für mich lange eine Brennweite, mit der ich nie ganz warm geworden bin.
Zu direkt, zu wenig Raum – zumindest war das bisher mein Gefühl.
Im Laufe des Walks hat sich das aber Stück für Stück verändert.
Tobi hat mir ein besseres Gespür dafür gegeben, wie man sich mit 50mm bewegt – und wie entscheidend es ist, bewusst mit Distanz zu arbeiten, statt sie reflexartig zu verkürzen.
Gerade für Portraits und People in der Street Photography entsteht dadurch eine Klarheit und Ruhe im Bild, die ich so bisher unterschätzt habe.
Am Ende war klar:
50mm ist definitiv näher an meinem Stil, als ich gedacht hätte.


Ein großer Teil des Tages war auch vom Ausprobieren geprägt.
Tobi hatte gleiche eine ganze Reihe an 50mm-Objektiven am Start:
Gerade das Voigtländer Nokton 50 mm f/1.2 Aspherical (VM) und das Leica Summilux‑M 50 f/1.4 ASPH. fand ich extrem spannend – besonders im Kontext von Video auf der Leica SL3-S. Das Nokton liegt wirklich gut in der Hand, passt super zur Leica SL3-S und lässt sich toll fokussieren. Ich fand auch das Design an der SL3-S sehr cool. Das Objektiv hat Charakter und liefert auch bei Gegenlicht.
Das Summilux würde ich wenn dann vor allem wegen dem Close Focus bevorzugen: Der Look eröffnet Möglichkeiten, die weit über klassische Street Photography hinausgehen. Irgendwie glaube ich in dem Summilux, das auch viel teurer ist, ein bisschen mehr 3D-Look und vielleicht auch Leica-Look zu erkennen, aber vielleicht ist das auch nur Einbildung.


Zusätzlich hatte Tobi Tiffen Pro Mist und Glimmerglass Filter dabei und ich durfte testen.
Was mir daran besonders gefällt:
Sie nehmen digitalen Bildern ein Stück ihrer Perfektion und geben ihnen mehr Atmosphäre.
Gerade in der Street Photography sorgt das für einen subtileren, organischeren Look – ohne dabei künstlich zu wirken. Mein Hauptproblem am SL-Summicron ist ja oft die digitale Schärfe. Ich habe mir jetzt selbst gleich einen Promist 1/4 bestellt und möchte ausprobieren, ob mir die Bilder damit dann besser gefallen.

Natürlich habe ich mich auch schon wieder darauf gefreut, dass Tobi tolle Bilder von mir macht:
Ich stand also auch selbst vor der Kamera.
Keine Situation, in der ich mich automatisch wohlfühle.
Umso spannender war es zu sehen, wie Tobi arbeitet.
Sehr ruhig, sehr klar – ohne Druck, ohne künstliches Posing.
Die Bilder, die dabei entstanden sind, zeigen eine Perspektive auf mich, die ich so selbst selten wahrnehme.
Es ist auch wirklich nicht einfach, sich mitten in der Stadt fotografieren zu lassen. Es sind immer viele Leute unterwegs und ich fühle mich nicht als Model oder als Influencer, der vor der Kamera post. Aber ich denke, meine Bilder zeigen auch, dass es mir nicht um Posing geht.


Mit Tobi habe ich nicht nur fotografiert, natürlich mussten wir auch ein wenig Fachsimpeln
Zusätzlich haben wir uns meine Einstellungen an der Leica SL3-S nochmal genauer angeschaut – vor allem in Bezug auf Belichtung und elektronische Korrektur.
Kein klassischer Workshop – eher ein gemeinsames Arbeiten im Flow.

Werbung / persönliche Empfehlung
Wie bei vielen meiner Streetwalks war auch an diesem Tag wieder mein Oberwerth Everest Rucksack dabei.
Gerade wenn man mehrere Bodies, zusätzliche Objektive und Zubehör wie Filter dabei hat, merkt man schnell, wie wichtig ein durchdachtes Setup ist.
Was ich an Oberwerth besonders schätze, ist die Kombination aus:
Für mich passt das perfekt zum Leica‑Ansatz – unaufgeregt, aber auf einem sehr hohen Niveau.
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https://www.chris-vision.com/post/quiet-luxury---der-oberwerth-everest-fotorucksack
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Wie immer hat der Streefwalk mit Tobi richtig Spaß gemacht und ich konnte auch wieder ein wenig was lernen.
Ich habe nicht nur neue Bilder mitgenommen, sondern auch ein besseres Verständnis für eine Brennweite, die ich lange unterschätzt habe.
Und genau das macht solche Tage aus:
Den eigenen Blick weiterzuentwickeln – ganz ohne Plan, aber mit der richtigen Person an der Seite.
Tausend Dank nochmal an Tobi für die tollen Bilder und den schönen Austausch wie immer. To be continued.

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Der Artikel erzähl von einem Tag in Nürnberg zwischen Street, 50mm und neuen Perspektiven – gemeinsam mit Aleicadude und verschiedenen Leica Setups.










