Eine ruhige Reise‑Reportage über Mallorca im Frühling:
weiches Licht, cineastische Momente, die Leica SL3‑S im Run‑&‑Gun‑Einsatz, die Leica Q3 als Lieblingskamera und ein besonderer Ort zum Ankommen – die Finca Can Beneit.
Mallorca Spring Vibes – zwischen Sonne, Stille und cineastischen Momenten
Endlich war es so weit und ich saß im Flieger nach Mallorca, weg aus dem kalten, winterlichen Deutschland, der Sonne entgegen. Mallorca im Frühling hat eine ganz eigene Magie. Die Insel wirkt ruhiger, ehrlicher, weniger laut als im Hochsommer. Die Sonne steht schon hoch genug, das Licht ist weich, die Farben klar. Genau diese Mischung macht den Frühling für mich zur vielleicht schönsten Reisezeit – besonders für Fotografie und Filmen.
Dieser Beitrag ist eine Reise‑Reportage über Mallorca im Frühling, meine Erfahrungen mit der Leica SL3‑S und der Leica Q3, einen ganz besonderen Ort zum Ankommen (Finca Can Beneit) und ein cineastisches Filmprojekt, das aus dieser Reise entstanden ist.
Disclaimer: Ich möchte mit meinen Beiträgen so viel Impact wie möglich für euch bieten. Daher ist es mir ein großes Anliegen, dass ich unabhängig und authentisch arbeiten kann, wie bei meinen Filmen und Fotos generell. Alles, was ich teste, kaufe ich mir selber, sofern ich mal was geliehen bekomme, kennzeichne ich das explizit, auch Affiliate Links oder Werbung, worauf ich so gut wie möglich verzichten möchte. Deshalb würde ich mich umso mehr freuen, wenn ihr meine Arbeit ein wenig unterstützt. Werdet Supporter auf Patreon (hier), gebt mir einen Kaffee auf Paypal aus (hier) oder schaut mal auf meinem Amazon Wunschzettel vorbei (hier) ;) Mehr zu meiner neuen Arbeitsweise findet ihr hier.
Mallorca im Frühling – Zeit zum Durchatmen und Umstellen auf Frühling
Ich mag es immer besonders, wenn es an Urlaubsorten noch ruhig oder schon wieder ruhig ist. Mallorca im Sommer wäre wirklich nichts für mich, zu laut, zu viele Menschen, vielleicht auch zu heiß. Im Frühling zeigt Mallorca dagegen seine leisen Seiten. Die Landschaft ist grün, die Luft klar, die Dörfer wirken authentisch. Für cineastische Arbeiten ist diese Jahreszeit ein Geschenk: keine extremen Kontraste, kein gnadenloses Mittagslicht, sondern sanfte Übergänge, lange Schatten und natürliche Farben. Schon als ich aus dem Flieger ausgestiegen bin, habe ich gemerkt, das Licht ist anders, weich, so wie ich es auch in meinen Filmen und Fotos am liebsten mag.
Ich hatte als große Hoffnungen mit tollen Fotos und genügend Material für ein cineatisches Video im Gepäck wieder nachhause fliegen zu können.
Die Finca Can Beneit – ein Ort zum Ankommen
Ein absolutes Highlight dieser Reise war die Finca Can Beneit im Norden Mallorcas. Der Ort hat einen ganz besonderen Charme – fast wie ein altes Kloster, auch wenn es nie eines war. Die Architektur, die Ruhe, die Atmosphäre: alles lädt zum Entschleunigen ein.
Wir hatten eine Top Suite, wunderschön und zurückhaltend gestaltet. Besonders gefallen hat mir:
nur wenige Zimmer – das verändert die gesamte Stimmung
sehr offene, freundliche Mitgäste
Yoga und Morgenspaziergänge mit Sintje – ein echtes Geschenk
Massage & Sauna – perfekt nach langen Tagen draußen
die Kulinarik: lokal, hochwertig, ehrlich: Besonders die mallorquinischen Spezialitäten wie Paella waren hervorragend
das Personal, u. a. Lucas und Nacho, die diesen Ort mit echter Herzlichkeit prägen und wirklich jeden Wunsch von den Lippen ablesen und möglich machen
Die Leica SL3‑S hat sich auf dieser Reise wieder einmal als sehr starke Run‑&‑Gun‑Kamera erwiesen. Nicht, weil sie die längste Feature‑Liste hat, sondern weil sie sich intuitiv bedienen lässt und mich im Moment hält.
Was mir besonders gefällt:
Farben & Look: sehr organisch, natürlich, mit Tiefe – typisch Leica
Handling & Menü: reduziert, klar, ohne technische Ablenkung
Hybrid‑Qualitäten: hervorragende Video‑Features und gleichzeitig eine starke Fotokamera
Man wird überraschend oft auf die Kamera angesprochen – die SL3‑S wirkt präsent, wertig, aber nicht aufdringlich. Sie schafft Verbindung.
Natürlich muss man schon auch zugeben, dass die Kamera teilweise eigenwillig ist. Gerade Run & Gun Filmmaking ist nicht immer easy, aber ich bin ehrgeizig und bekomme immer mehr hin mit der SL. An der Frage, wie ich Kameraschwenks noch smoother hinbekomme bin ich allerdings auch nach dieser Reise noch dran.
Auf Mallorca hatte ich auch wieder die Gelegenheit noch mehr herauszufinden, welche Objektive am besten zu. mir passen. Aktuell nutze ich an der SL3‑S das Leica Summicron‑SL 1:2/35 ASPH. (non‑APO) – bewusst. Es ist leicht, hervorragend verarbeitet und liefert einen sehr klaren, ruhigen Look. Auf Mallorca hatte ich an dem Objektiv wirklich immer wieder meine Freude. Den Hauptvorteil sehe ich tatsächlich im Gewicht: Das Objekitv ist nicht wiklich schwer. Ich frage mich aber, ob es nicht doch schlauer wäre, ein schweres Objekitv zu nutzen, um Mikroverwackelungen beim Filmen zu verhindern.
Deshalb denke ich über das Leica Vario‑Elmarit‑SL 24–70 f/2.8 ASPH. nach. Gerade auf Reisen wäre die Flexibilität enorm: Ich könnte alles abdecken was ich brauche, von Architektur, Landschaft bis hin zu Porträts und Closeups. Gerade beim Filmen merke ich, dass es manchmal mehr bräuchte als 35mm. Gerne hätte ich noch etwas Weitwinkligeres und auch etwas Näheres.
Was mich immer wieder vom 24-70 abhält ist natürlich andererseits genau das Gewicht, man nimmt das Setup dann vielleicht nicht wirklich überall mit hin, rund 2kg Gesamtgewicht ist schon eine Ansage. Mich würde auch interessieren, wie ihr das seht: Lieber mehr Gewicht in Kauf nehmen und dafür flexibler sein, oder lieber auf wenig Gewicht setzen und dafür kreativer in der Produktion sein?
Leica Q3 – meine Lieblingskamera für Reisen
Die Leica Q3 war natürlich ebenfalls dabei – und ich bin weiterhin total begeistert von dieser Kamera. Vielleicht ist die Q3 für mich schon fast ein Evergreen.
Warum?
kompakt, leicht, immer dabei
wunderschönes Design und tolle Haptik
28 mm sind ideal für Reisen
das Summilux 28 mm f/1.7 ASPH. bietet für mich mehr Charakter, Tiefe und Kontrast als mein Summicron‑SL 35 mm
Zuverlässigkeit: In knapp 3 Jahren harter Nutzung hat mich die Q3 nie enttäuscht, kein Ausfall, die Q3 liefert immer.
Ein wenig Verbesserungspotential hat die Kamera trotzdem: Der Autofokus ist nicht ganz so schnell wie bei der SL3‑S, aber schnell und präzise genug für Reise‑ und Street‑Fotografie.
Etwas, was mir auf Mallorca wieder aufgefallen ist: Interessanterweise sprechen mich immer wieder Menschen auf die Kamera an, viele denken, es ist eine alte Filmkamera, viele kennen Leica und schätzen die Ehrwürdigkeit der Kameramarke aus Deutschland.
ND‑Filter – mein Geheimtipp für die Q3
Die Leica Q3 hat:
mechanischen Zentralverschluss bis 1/2000 s
elektronischen Verschluss bis 1/16000 s
Gerade bei starkem Licht landet man schnell im elektronischen Verschluss – den ich persönlich nicht so gerne nutze. Ein ND‑Filter ist daher für mich ein absolutes Must‑Have auf Reisen.
Auf unseren Ausflügen habe ich immer wieder auch mit der Leica SL3-S gefilmt und daraus entsand ein ruhiger, cineastischer Film entstanden – ohne Hektik, ohne Story‑Zwang. Einfach Beobachtung, Licht und Gefühl.
Neue Lieblingsorte auf Mallorca: Santuari de Lluc Luc und Fornalutx
Neben meinen bisherigen absoluten Lieblingsorten Valdemossa und Sa Calobra, konnte ich zwei neue Orte entdecken und liebgewinnen: Santuari de Lluc und Fornalutx. In beiden Fällen handelt es sich um zwei kleine Bergdörfer mit absoluten Charme. Santuari de Lluc ist ein kleiner Wallfahrtsort in den Bergen, der sich gut mit einem Trip nach Sa Calobra verinden lässt. Gerade bei Rennradfahrerern ist der Ort nach einer großen Tour beliebt für eine Einkehr. Es gibt dort ein schönes, typisch spanisches Cafe, bei dem man schön sitzt und einen tollen Blick auf das Kloster, die Hauptattraktion des Ortes, hat. Das Kloster ist ebenfalls sehenswert. Gerade die Kuppel in der Kirche hat mich fasziniert und an mittelalterliche Filmszenen erinnert.
Fortnalutx liegt ebenfalls im Nordwesten der Insel. Das kleine Bergdorf ist auch Ausgangspunkt vieler Wanderungen. Wir waren allerdings einfach nur zum Flanieren da und haben die Aussicht auf die Berge genossen, die umringt waren von den verschiedensten Grünfarben, die ich je gesehen habe: Orangenbäume, Olivenbäume und alles was man sich nur vorstellen kann. Das begeistert mich an Mallorca besonders, die wunderbare Natur und die so verschiedenen Facetten, regelrecht paradiesisch.
On Top waren wir auch am Playa de Muro, einem bekannten und langen Sandstrand. Das Wasser war noch ein wenig zu kalt zum Baden, aber ein Strandspaziergang war dennoch gut möglich. Mein Fall ist der Strand nicht, muss ich gestehen, das ist mir zu touristisch. Das steht auf jeden Fall auf meiner Mallorca-Bucket-List: Mehr einsame Strände finden.
Sa Calobra war auch wieder eine ganz andere Erfahrung als im November: Im März muss man wirklich mit sehr vielen Rennradfahreren rechnen, was aber gerade für mich als leidenschaftlichen Rennradfahren immer auch eine positive Stimmung erzeugt. Was mir nur wirklich nicht so gut gefallen hat, war, wie rücksichtslos die Rennradfahrer teilweise unterwegs waren, hier sollte man wirklich teilweise ein hohes Maß an Entspannung mitbringen und sich nicht stressen lassen, dann geht es gut. Die Passstraße und die Bucht von Sa Calobra sind es jedenfalls wirklich wert.
In Valdemossa konnte ich dieses Mal noch mehr schön Ecken entdecken, was wahrscheinlich daran lag, dass im März mehr Geschäfte geöffnet haben als im November. Ich bewundere an Valdemossa immer wieder das Treiben in den engen Gassen, die so wunderschön geschmückt sind mit Pflanzen.
Werbeblock | Oberwerth
Oberwerth ist mein langjähriger Werbepartner.
Ich nutze Oberwerth‑Taschen vor allem im urbanen Umfeld, bei Reportage‑ und Street‑Fotografie. Mir gefällt besonders, dass sie nicht wie klassische Fototaschen wirken, sondern zurückhaltend, hochwertig und alltagstauglich sind – genau das passt gut zu meiner Arbeitsweise auf der Straße.
🎟️ Mit dem Code vision10 erhaltet ihr 10 % Rabatt auf das gesamte Sortiment.
Autovermietung auf Mallorca – Vorsicht bei Europcar
Leider war die Erfahrung mit Europcar enttäuschend. Gebucht war ein Mini Countryman, vor Ort sollte es plötzlich ein Skoda Octavia Limousine sein – angeblich gleiche Kategorie. Zusätzlich wurde versucht, mir diverse Zusatzversicherungen zu verkaufen, eine bessere Alternative gab es nur gegen hohen Aufpreis.
Die Mallorca-Reise war kein Sammeln von Motiven, sondern ein bewusstes Unterwegssein – mit Zeit, Licht, guten Gesprächen und Kameras, die mich nicht ablenken, sondern begleiten. Ich bin wirklich begeistert, wie tief ich in dieser Woche entspannen konnte, es war von allem etwas dabei, ein wenig Abenteuer, ein wenig Unterhaltung, tolle Fotos, ein schöner Erinnerungsfilm, mega gutes Essen und viel Sonne.
Mallorca im Frühling, die Leica SL3‑S, die Q3, Orte wie Can Beneit – das passt erstaunlich gut zusammen.
Nicht Technik ist entscheidend. Sondern Gefühl.
Am liebsten würde ich gleich wieder in den Flieger steigen und die Reise nochmal genauso erleben.
Den Beitrag heute möchte ich mit ein paar poetischen Zeilen beenden: Somewhere between the sun and the sea, spring slowly finds its way back.
Quiet moments, warm light and the gentle rhythm of Mallorca in spring.
Mallorca Spring Vibes – zwischen Sonne, Stille und cineastischen Momenten
Endlich war es so weit und ich saß im Flieger nach Mallorca, weg aus dem kalten, winterlichen Deutschland, der Sonne entgegen. Mallorca im Frühling hat eine ganz eigene Magie. Die Insel wirkt ruhiger, ehrlicher, weniger laut als im Hochsommer. Die Sonne steht schon hoch genug, das Licht ist weich, die Farben klar. Genau diese Mischung macht den Frühling für mich zur vielleicht schönsten Reisezeit – besonders für Fotografie und Filmen.
Dieser Beitrag ist eine Reise‑Reportage über Mallorca im Frühling, meine Erfahrungen mit der Leica SL3‑S und der Leica Q3, einen ganz besonderen Ort zum Ankommen (Finca Can Beneit) und ein cineastisches Filmprojekt, das aus dieser Reise entstanden ist.
Disclaimer: Ich möchte mit meinen Beiträgen so viel Impact wie möglich für euch bieten. Daher ist es mir ein großes Anliegen, dass ich unabhängig und authentisch arbeiten kann, wie bei meinen Filmen und Fotos generell. Alles, was ich teste, kaufe ich mir selber, sofern ich mal was geliehen bekomme, kennzeichne ich das explizit, auch Affiliate Links oder Werbung, worauf ich so gut wie möglich verzichten möchte. Deshalb würde ich mich umso mehr freuen, wenn ihr meine Arbeit ein wenig unterstützt. Werdet Supporter auf Patreon (hier), gebt mir einen Kaffee auf Paypal aus (hier) oder schaut mal auf meinem Amazon Wunschzettel vorbei (hier) ;) Mehr zu meiner neuen Arbeitsweise findet ihr hier.
Mallorca im Frühling – Zeit zum Durchatmen und Umstellen auf Frühling
Ich mag es immer besonders, wenn es an Urlaubsorten noch ruhig oder schon wieder ruhig ist. Mallorca im Sommer wäre wirklich nichts für mich, zu laut, zu viele Menschen, vielleicht auch zu heiß. Im Frühling zeigt Mallorca dagegen seine leisen Seiten. Die Landschaft ist grün, die Luft klar, die Dörfer wirken authentisch. Für cineastische Arbeiten ist diese Jahreszeit ein Geschenk: keine extremen Kontraste, kein gnadenloses Mittagslicht, sondern sanfte Übergänge, lange Schatten und natürliche Farben. Schon als ich aus dem Flieger ausgestiegen bin, habe ich gemerkt, das Licht ist anders, weich, so wie ich es auch in meinen Filmen und Fotos am liebsten mag.
Ich hatte als große Hoffnungen mit tollen Fotos und genügend Material für ein cineatisches Video im Gepäck wieder nachhause fliegen zu können.
Die Finca Can Beneit – ein Ort zum Ankommen
Ein absolutes Highlight dieser Reise war die Finca Can Beneit im Norden Mallorcas. Der Ort hat einen ganz besonderen Charme – fast wie ein altes Kloster, auch wenn es nie eines war. Die Architektur, die Ruhe, die Atmosphäre: alles lädt zum Entschleunigen ein.
Wir hatten eine Top Suite, wunderschön und zurückhaltend gestaltet. Besonders gefallen hat mir:
nur wenige Zimmer – das verändert die gesamte Stimmung
sehr offene, freundliche Mitgäste
Yoga und Morgenspaziergänge mit Sintje – ein echtes Geschenk
Massage & Sauna – perfekt nach langen Tagen draußen
die Kulinarik: lokal, hochwertig, ehrlich: Besonders die mallorquinischen Spezialitäten wie Paella waren hervorragend
das Personal, u. a. Lucas und Nacho, die diesen Ort mit echter Herzlichkeit prägen und wirklich jeden Wunsch von den Lippen ablesen und möglich machen
Die Leica SL3‑S hat sich auf dieser Reise wieder einmal als sehr starke Run‑&‑Gun‑Kamera erwiesen. Nicht, weil sie die längste Feature‑Liste hat, sondern weil sie sich intuitiv bedienen lässt und mich im Moment hält.
Was mir besonders gefällt:
Farben & Look: sehr organisch, natürlich, mit Tiefe – typisch Leica
Handling & Menü: reduziert, klar, ohne technische Ablenkung
Hybrid‑Qualitäten: hervorragende Video‑Features und gleichzeitig eine starke Fotokamera
Man wird überraschend oft auf die Kamera angesprochen – die SL3‑S wirkt präsent, wertig, aber nicht aufdringlich. Sie schafft Verbindung.
Natürlich muss man schon auch zugeben, dass die Kamera teilweise eigenwillig ist. Gerade Run & Gun Filmmaking ist nicht immer easy, aber ich bin ehrgeizig und bekomme immer mehr hin mit der SL. An der Frage, wie ich Kameraschwenks noch smoother hinbekomme bin ich allerdings auch nach dieser Reise noch dran.
Auf Mallorca hatte ich auch wieder die Gelegenheit noch mehr herauszufinden, welche Objektive am besten zu. mir passen. Aktuell nutze ich an der SL3‑S das Leica Summicron‑SL 1:2/35 ASPH. (non‑APO) – bewusst. Es ist leicht, hervorragend verarbeitet und liefert einen sehr klaren, ruhigen Look. Auf Mallorca hatte ich an dem Objektiv wirklich immer wieder meine Freude. Den Hauptvorteil sehe ich tatsächlich im Gewicht: Das Objekitv ist nicht wiklich schwer. Ich frage mich aber, ob es nicht doch schlauer wäre, ein schweres Objekitv zu nutzen, um Mikroverwackelungen beim Filmen zu verhindern.
Deshalb denke ich über das Leica Vario‑Elmarit‑SL 24–70 f/2.8 ASPH. nach. Gerade auf Reisen wäre die Flexibilität enorm: Ich könnte alles abdecken was ich brauche, von Architektur, Landschaft bis hin zu Porträts und Closeups. Gerade beim Filmen merke ich, dass es manchmal mehr bräuchte als 35mm. Gerne hätte ich noch etwas Weitwinkligeres und auch etwas Näheres.
Was mich immer wieder vom 24-70 abhält ist natürlich andererseits genau das Gewicht, man nimmt das Setup dann vielleicht nicht wirklich überall mit hin, rund 2kg Gesamtgewicht ist schon eine Ansage. Mich würde auch interessieren, wie ihr das seht: Lieber mehr Gewicht in Kauf nehmen und dafür flexibler sein, oder lieber auf wenig Gewicht setzen und dafür kreativer in der Produktion sein?
Leica Q3 – meine Lieblingskamera für Reisen
Die Leica Q3 war natürlich ebenfalls dabei – und ich bin weiterhin total begeistert von dieser Kamera. Vielleicht ist die Q3 für mich schon fast ein Evergreen.
Warum?
kompakt, leicht, immer dabei
wunderschönes Design und tolle Haptik
28 mm sind ideal für Reisen
das Summilux 28 mm f/1.7 ASPH. bietet für mich mehr Charakter, Tiefe und Kontrast als mein Summicron‑SL 35 mm
Zuverlässigkeit: In knapp 3 Jahren harter Nutzung hat mich die Q3 nie enttäuscht, kein Ausfall, die Q3 liefert immer.
Ein wenig Verbesserungspotential hat die Kamera trotzdem: Der Autofokus ist nicht ganz so schnell wie bei der SL3‑S, aber schnell und präzise genug für Reise‑ und Street‑Fotografie.
Etwas, was mir auf Mallorca wieder aufgefallen ist: Interessanterweise sprechen mich immer wieder Menschen auf die Kamera an, viele denken, es ist eine alte Filmkamera, viele kennen Leica und schätzen die Ehrwürdigkeit der Kameramarke aus Deutschland.
ND‑Filter – mein Geheimtipp für die Q3
Die Leica Q3 hat:
mechanischen Zentralverschluss bis 1/2000 s
elektronischen Verschluss bis 1/16000 s
Gerade bei starkem Licht landet man schnell im elektronischen Verschluss – den ich persönlich nicht so gerne nutze. Ein ND‑Filter ist daher für mich ein absolutes Must‑Have auf Reisen.
Auf unseren Ausflügen habe ich immer wieder auch mit der Leica SL3-S gefilmt und daraus entsand ein ruhiger, cineastischer Film entstanden – ohne Hektik, ohne Story‑Zwang. Einfach Beobachtung, Licht und Gefühl.
Neue Lieblingsorte auf Mallorca: Santuari de Lluc Luc und Fornalutx
Neben meinen bisherigen absoluten Lieblingsorten Valdemossa und Sa Calobra, konnte ich zwei neue Orte entdecken und liebgewinnen: Santuari de Lluc und Fornalutx. In beiden Fällen handelt es sich um zwei kleine Bergdörfer mit absoluten Charme. Santuari de Lluc ist ein kleiner Wallfahrtsort in den Bergen, der sich gut mit einem Trip nach Sa Calobra verinden lässt. Gerade bei Rennradfahrerern ist der Ort nach einer großen Tour beliebt für eine Einkehr. Es gibt dort ein schönes, typisch spanisches Cafe, bei dem man schön sitzt und einen tollen Blick auf das Kloster, die Hauptattraktion des Ortes, hat. Das Kloster ist ebenfalls sehenswert. Gerade die Kuppel in der Kirche hat mich fasziniert und an mittelalterliche Filmszenen erinnert.
Fortnalutx liegt ebenfalls im Nordwesten der Insel. Das kleine Bergdorf ist auch Ausgangspunkt vieler Wanderungen. Wir waren allerdings einfach nur zum Flanieren da und haben die Aussicht auf die Berge genossen, die umringt waren von den verschiedensten Grünfarben, die ich je gesehen habe: Orangenbäume, Olivenbäume und alles was man sich nur vorstellen kann. Das begeistert mich an Mallorca besonders, die wunderbare Natur und die so verschiedenen Facetten, regelrecht paradiesisch.
On Top waren wir auch am Playa de Muro, einem bekannten und langen Sandstrand. Das Wasser war noch ein wenig zu kalt zum Baden, aber ein Strandspaziergang war dennoch gut möglich. Mein Fall ist der Strand nicht, muss ich gestehen, das ist mir zu touristisch. Das steht auf jeden Fall auf meiner Mallorca-Bucket-List: Mehr einsame Strände finden.
Sa Calobra war auch wieder eine ganz andere Erfahrung als im November: Im März muss man wirklich mit sehr vielen Rennradfahreren rechnen, was aber gerade für mich als leidenschaftlichen Rennradfahren immer auch eine positive Stimmung erzeugt. Was mir nur wirklich nicht so gut gefallen hat, war, wie rücksichtslos die Rennradfahrer teilweise unterwegs waren, hier sollte man wirklich teilweise ein hohes Maß an Entspannung mitbringen und sich nicht stressen lassen, dann geht es gut. Die Passstraße und die Bucht von Sa Calobra sind es jedenfalls wirklich wert.
In Valdemossa konnte ich dieses Mal noch mehr schön Ecken entdecken, was wahrscheinlich daran lag, dass im März mehr Geschäfte geöffnet haben als im November. Ich bewundere an Valdemossa immer wieder das Treiben in den engen Gassen, die so wunderschön geschmückt sind mit Pflanzen.
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Oberwerth ist mein langjähriger Werbepartner.
Ich nutze Oberwerth‑Taschen vor allem im urbanen Umfeld, bei Reportage‑ und Street‑Fotografie. Mir gefällt besonders, dass sie nicht wie klassische Fototaschen wirken, sondern zurückhaltend, hochwertig und alltagstauglich sind – genau das passt gut zu meiner Arbeitsweise auf der Straße.
🎟️ Mit dem Code vision10 erhaltet ihr 10 % Rabatt auf das gesamte Sortiment.
Autovermietung auf Mallorca – Vorsicht bei Europcar
Leider war die Erfahrung mit Europcar enttäuschend. Gebucht war ein Mini Countryman, vor Ort sollte es plötzlich ein Skoda Octavia Limousine sein – angeblich gleiche Kategorie. Zusätzlich wurde versucht, mir diverse Zusatzversicherungen zu verkaufen, eine bessere Alternative gab es nur gegen hohen Aufpreis.
Die Mallorca-Reise war kein Sammeln von Motiven, sondern ein bewusstes Unterwegssein – mit Zeit, Licht, guten Gesprächen und Kameras, die mich nicht ablenken, sondern begleiten. Ich bin wirklich begeistert, wie tief ich in dieser Woche entspannen konnte, es war von allem etwas dabei, ein wenig Abenteuer, ein wenig Unterhaltung, tolle Fotos, ein schöner Erinnerungsfilm, mega gutes Essen und viel Sonne.
Mallorca im Frühling, die Leica SL3‑S, die Q3, Orte wie Can Beneit – das passt erstaunlich gut zusammen.
Nicht Technik ist entscheidend. Sondern Gefühl.
Am liebsten würde ich gleich wieder in den Flieger steigen und die Reise nochmal genauso erleben.
Den Beitrag heute möchte ich mit ein paar poetischen Zeilen beenden: Somewhere between the sun and the sea, spring slowly finds its way back.
Quiet moments, warm light and the gentle rhythm of Mallorca in spring.
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Mallorca Spring Vibes ist eine ruhige Reise‑Reportage über Licht, Entschleunigung und cineastische Momente im Frühling. Nach dem kalten Winter in Deutschland war die Insel für mich genau der richtige Ort, um wieder anzukommen – im Licht, im Moment und bei mir selbst.
Im Frühling zeigt Mallorca seine leisen Seiten: weniger Menschen, weiche Farben, lange Schatten und eine Landschaft, die noch grün ist. Für Fotografie und Filmen ist diese Jahreszeit ein Geschenk.
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zu meinen Eindrücken von Mallorca im Frühling
zu meinen Erfahrungen mit der Leica SL3‑S im Run‑&‑Gun‑Filmmaking
zur Leica Q3 als immer‑dabei‑Kamera
zu einem besonderen Ort zum Ankommen: Finca Can Beneit
und zu einem ruhigen, cineastischen Filmprojekt, das auf dieser Reise entstanden ist
Es geht nicht um Technikvergleiche oder Checklisten, sondern um Gefühl, Beobachtung und Reduktion. Um Kameras, die begleiten – nicht ablenken.
Mallorca im Frühling, Leica, gutes Licht und Zeit: Eine Kombination, die für mich erstaunlich gut funktioniert.
Mallorca im Frühling: cineastische Reise‑Reportage mit der Leica SL3‑S und Leica Q3. Eindrücke von Licht, Ruhe, Run‑&‑Gun‑Filmmaking, Finca Can Beneit und einem persönlichen Filmprojekt.